Christbaumzucht – Christbaumarten

Nordmanntanne

Die Nordmannstanne ist der beliebteste Christbaum. Ihre weichen Nadeln sind auf der Oberseite dunkelgrün und glänzend, stehen sehr dicht, sind bis 3 cm lang und 2,5 mm breit, am Ende abgerundet und eingekerbt.Sie wächst auch hervorragend in unserem Klima. Meine Eltern haben schon vor ca. 20 Jahren erfolgreich im Dornbirner Firstgebiet Nordmanntannen angebaut. Die Heimat der Nordmanntanne ist in den Bergen der Schwarzmeerküste, Türkei, Georgien bis zum Kaukasus, und findet sich an einigen Stellen Kleinasiens. Sie ist dort Bestandteil großer Wälder. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhundert nach Mitteleuropa gebracht.

Nobilistanne

Die Nobilistanne besticht durch ihre silbrig, blaue sehr weiche und buschige Benadelung. Durch ihren meist offeneren Wuchs und ihre starken Ästen, eignet sie sich für größeren Weihnachtsschmuck.Aufgrund der besonders wohlriechenden ätherischen Öle bringt dieser Baum eine angenehme Atmosphäre in jede Wohnung. Sie wurde von David Douglas 1825 im Kaskadengebirge (Oregon) unweit des Flusses Columbia entdeckt und bald darauf nach Europa gebracht. Sie wächst auch noch in begrenzten Küstenarealen zwischen den Staaten Washington und Nordkalifomien.

Blaufichte

Die Blaufichte – auch Stechfichte genannt – ist wohl die verbreitetste Zuchtfichte. Sie zeichnet sich durch ihre gleichmäßige Wuchsform und silbergraue Färbung der Nadeln aus.Besonders als kleinerer Weihnachtsbaum ist die Blaufichte sehr beliebt. Sie ist in den Rocky Mountains beheimatet und findet sich von Wyoming bis Colorado, Arizona und New Mexico.